Einen Gartenteich anlegen

Der eigene Garten ist oftmals Rückzugsort und Wellnessoase in einem. Damit die Atmosphäre noch stimmungsvoller wird, bietet es sich an, einen Gartenteich zu errichten. Dafür muss weder viel Geld ausgegeben werden, noch ist ein Experte notwendig. Denn auch Laien können dank einer einfachen Anleitung den Wunschteich im Handumdrehen in den eigenen Garten integrieren. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind dabei sehr vielfältig. Aus diesem Grunde sollte man sich auch im Voraus erkundigen, welcher Teich für den eigenen Garten die perfekte Ergänzung darstellt. Vor den ersten Erdarbeiten sollte die Erde allerdings auf Leitungen und Kabel überprüft werden, damit diese nicht versehentlich beschädigt werden.

Bevor es überhaupt losgehen kann, muss der richtige Standort gewählt werden. Sehr wesentlich ist dafür, dass eine gute Sicht auf den Teich herrscht. Dafür kann beispielsweise ein zentraler Punkt gewählt werden, der von dem eigenen Lieblingsplatz einsehbar ist. Ein Gartenteich sollte nicht unter Bäumen angelegt werden. Denn das herabfallende Laub würde den Teich ständig verschmutzen und auch die Wasserqualität beeinflussen. Ein halbschattiger Platz mit wenigen oder gar keinen Bäumen erweist sich stets als sinnvoll. Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass Licht und Schatten gleichermaßen vorhanden sind. Denn so kann sich die Tier- und Pflanzenwelt am besten entwickeln. Ein Gartenteich sollte abschließend nicht im Windschatten liegen, denn für gute Wasserqualität ist Sauerstoff wichtig, der durch den Wind verabreicht wird. Ein Teichfilter sorgt für klares Wasser im Gartenteich und beugt auch der Algenbildung vor. Dabei stehen verschiedene Filter zur Auswahl:

  • Patronenfilter
  • Beadfilter
  • Mehrkammerfilter
  • Druckfilter
  • Trommelfilter

Auch eine leistungstarke Teichpumpe ist wichtig um das Wasser im Gartenteich sauber zu halten. Einen guten Artikel mit hilfreichen Informationen zu dieser Thematik findet man hier: „Brauche ich im Teich Pumpe Filter? – losmuchachos.at“.

Bei der Größe stehen natürlich viele Möglichkeiten zur Auswahl. Je größer ein Teich ist, umso stabiler ist er auch. Das ökologische Gleichgewicht ist sehr zufriedenstellend und generell kann ein Teich eher zu klein, als zu groß ausfallen. Damit Fische im Teich überwintern können, muss eine Mindesttiefe von 80 Zentimetern gegeben sein. Wer die Möglichkeiten hat, der offenbart Fischen jedoch mit einer Tiefe von 1,20 Metern beste Voraussetzungen. Bevor der Aushub beginnt, sollte die gewünschte Form mit einem Seil markiert werden. Für den Gartenteich kann entweder ein Teichbecken oder eine Folie verwendet werden. Bei einem Teich unter 4 bis 5m² ist ein Becken die sinnvollere Wahl. Bei einer Größe zwischen 5 bis 6m² eignet sich dann die Folie. Damit sowohl bei Teichbecken als auch Folie die richtigen Maße gewählt werden, kann eine Beratung sinnvoll sein.

Je nach Bepflanzung muss man sich Gedanken über die Teichzonen machen. Es gibt in jedem Teich eine Sumpfzone, Flachwasserzone und Tiefwasserzone. Wichtig ist, dass Pflanzen immer in der richtigen Zone angebracht werden, denn nur so gedeihen sie am Ende auch prächtig und sorgen für eine besondere Atmosphäre. Die Restgestaltung ist dann sehr individuell und kann vor allem je nach eigenem Geschmack durchgeführt werden.

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