Sauna im Haus einbauen – Das sollten beachtet werden!

Immer mehr Mitmenschen begeistern sich für regelmäßige Saunagänge. Was liegt also näher, als im eigenen Haus eine Sauna zu errichten, sofern genügend Platz vorhanden ist und bestimmte Bedingungen erfüllt sind? Welche Bedingungen dies im Einzelnen sind und worin die Vor- und Nachteile einer Massivholzsauna und einer Elementsauna liegen, diesen und weiteren Fragen geht der folgende Beitrag auf den Grund.

Welche Räume sind für das Aufstellen einer Sauna nicht geeignet?

Aufgrund einer nicht korrekten Lüftung kommt es oft zu Schimmel im Schwitzraum, in den Lüftungssystemen der Sauna oder auch im umgebenden Raum. Dies liegt entweder an der nicht korrekten Lüftung nach den Saunagängen oder aber daran, dass sich der Raum für eine Sauna überhaupt nicht eignet.

Räume, in denen eine Sauna aufgestellt werden soll, müssen trocken und wasserfest sein, was zum Beispiel durch Fliesen gewährleistet ist. Zugleich müssen sie aber auch ausreichend beheizt und belüftet sein. Deshalb ist der Keller ein eher ungeeigneter Standort, da die dortigen Räume meist nicht beheizt und zugleich nicht effektiv belüftet werden. Auch Räume, bei denen die Saunakabine aufgrund der engen Platzverhältnisse direkt an eine Wand angrenzen oder mit der Decke abschließen, sind ungeeignet, da sich hier Kondenswasser verfangen kann, das in den meist schlecht erreichbaren Zwischenräumen schnell zur Schimmelbildung führt. Deshalb ist es gerade bei kleinen Räumen ratsam, einen Fachmann vor dem Kauf beratend hinzuzuziehen und mit der Installation einer Saunakabine zu beauftragen.

Für den Betrieb der Sauna werden unter anderem ein Starkstromanschluss und ein Wasseranschluss benötigt. Beide sollten wenn möglich vorhanden sein oder von einem Fachmann angelegt werden. Wurde die Sauna bereits aufgestellt und die Lüftung ist – beispielsweise aufgrund zu kleiner oder gar fehlender Fenster – nicht optimal, kann auch über die Installation eines effektiveren Lüftungssystems nachgedacht werden. Wenn Sie dies eventuell zusammen mit einer neuen Heizungsanlage einbauen lassen, können Sie unter Umständen auch von Fördermitteln der KfW-Bank profitieren.

Ideale Aufstellorte einer Sauna sind ein bereits vorhandenes geräumiges Bad, der nicht ausgebaute Dachboden, Nebenräume von privaten Swimmingpools, aber auch der eigene Garten wissen die Experten von Swim & Sweat (www.schwimmbadbau-nrw.de/)

Wie könnte eine eigene Sauna aufgebaut sein?

Optimal ist es, wenn zur Sauna-Anlage ein Aufenthaltsraum mit Sitzgelegenheit, ein Tisch sowie Ruheliegen gehören. Der Saunavorraum sollte mit einer warmen Vorreinigungsbrause, einer Abkühleinrichtung, einem Fußbecken und einem Austritt in den Garten oder auf den Balkon ausgestattet sein.

Was gilt es bei der Größe und beim Aufstellen zu beachten?

Für den Einbau einer Sauna wird ausreichend Platz benötigt. So ist darauf zu achten, dass die Sauna keiner Wand direkt anliegt, sondern dazwischen mindestens 5 bis 7 Zentimeter Platz sind. Auch zur Decke hin muss etwas Platz vorhanden sein, da sonst die Gefahr der Schimmelbildung durch Kondenswasser steigt. Wie schnell sich die Sauna erhitzt, hängt sowohl von der Ofenleistung als auch von der Raumgröße ab. So benötigt der Ofen für 4,5 Kubikmeter eine Leistung von ungefähr 6 kW, bei 8 bis 12 Kubikmetern sind es 7,5 kW. Bei 10 bis 14 Kubikmeter Größe muss die Saunaofen-Leistung bei 9 kW liegen. Wer sich für einen Unterbankofen entscheidet, spart Platz, kann jedoch dann keine Aufguss vornehmen.

Massivholzsauna versus Elementsauna

Generell wird zwischen einer Massivholzsauna und einer Elementsauna unterschieden. Während die Massivholzsauna nur aus natürlichem Vollholz besteht, wird bei der Elementsauna die Sandwich-Bauweise eingesetzt. Letztere hat ihre Vorteile unter anderem durch den einfacheren Aubau.

Elementsauna

Bei der Elementsauna bestehen die Wand- und Deckenteile aus einer ungefähr 5 Zentimeter starken Isolierschicht (Mineral- oder Glaswolle bzw. anderweitiges Füllmaterial), die zur Innenseite hin mit einer Alufolie und ca. 12 bis 16 mm starken Holzpaneelen verkleidet sind. Die Alufolie dient dabei als Diffusionssperre. Für die Außenverkleidung können unterschiedliche Materialien verwendet werden, beispielsweise Kunststoffdekor, mit Raufasertapete beklebte Spanplatten, aber natürlich auch Holzpaneele. Dadurch ist eine individuellere Gestaltung der Sauna möglich. Die Wärme selbst wird nur in den dünnen Holzpaneelen gespeichert, die sich dadurch stark erwärmen. Zugleich strahlt die Hitze sehr schnell ab.

Massivholz- bzw. Blockbohlensauna

Ursprünglich bestand eine Sauna nur aus Massivholz. Auch heute noch ist diese Variante stark gefragt. Bei einer Massivholzsauna wird kein Isoliermaterial und keine Alufolie benötigt. Das deutlich stärkere Holz speichert die Wärme und gibt sie langsam und gleichmäßig wieder ab. Das massive Holz ist zudem eine sehr gute Isolierung. Die Oberflächentemperatur im Inneren ist relativ gering, was das Klima deutlich weicher werden lässt. Weitere Vorteile der Massivholz- bzw. Blockbohlensauna liegen in der stabilen Temperaturschichtung und dem schonenderen Abkühlen des Holzes, weshalb sich kein Kondenswasser bildet.

Fazit

Der Aufbau einer Massivholz- bzw. Blockbohlensauna nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch als die Austellung einer Elementsauna. Ansonsten warten beide Varianten mit einigen Vor- und Nachteilen auf, die es vor einer Kaufentscheidung zu beachten gilt.

Ein Kommentar

  1. Gut zu wissen, dass man zwischen der Sauna und zwischen der Wand so 5 bis 7 Zentimeter Platz lassen sollte. Ich überlege, eine eigene Sauna einzubauen lassen und überprüfe erst, ob ich genug Platz habe. Die Elementsauna hört sich praktisch an.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.