Hauswasserwerke – Tipps für den Kauf

Um den Rasen und die Bepflanzung an heißen Sommertagen mit ausreichend Wasser zu versorgen, ist der Einsatz eines Hauswasserwerkes sinnvoll. Dieses erspart Ihnen das mühevolle Tragen von Gießkannen und sorgt zugleich für einen regelmäßigen Wasserfluss. Auch für den Betrieb von Toilettenspülungen ist eine solche Anlage bestens geeignet. Sie kann sowohl mit normalem Leitungswasser als auch mit sauberem Regenwasser betrieben werden.

Wie funktionieren Hauswasserwerke

Bei den Hauswasserwerken handelt es sich um eine Weiterentwicklung der Jet Pumpe. Im Gegensatz zu dieser ist das Wasserwerk mit einem Druckschalter und einem Ausdehnungsgefäß versehen. Diese sorgen dafür, dass die Anlage automatisch betrieben werden kann und sich abschaltet, sobald kein Wasser benötigt wird. Das Ausdehnungsgefäß ist unter der Pumpe angebracht und mit einem Gummimembran versehen. An der Außenseite des Gefäßes befindet sich ein Luftventil.

Soll das Hauswasserwerk in Betrieb genommen werden, ist zuerst die Saugleitung mit Wasser zu füllen, im Anschluss daran das Gehäuse. Im nächsten Schritt wird die Saugleitung auf den Ansaugstutzen gesetzt und mit Panzerband festgeklebt. Nun wird der Gartenschlauch an der Druckseite aufgesetzt, bevor das Hauswasserwerk mit Strom versorgt und angeschaltet wird. Anfangs entweicht dem Gartenschlauch etwas Luft, aber schon wenige Sekunden später können Sie mit dem Gießen des Gartens beginnen.

Beachtenswertes beim Kauf

Beim Kauf von Hauswasserwerken gilt es, einige wichtige Aspekte zu beachten. Ein wichtiges Kriterium stellen sicher die geförderte Wassermenge und der erzielte Druck, der bei kleinen Anlagen zwischen 4 und 6 Bar liegen sollte, und ein akzeptabler Kaufpreis dar. Aber auch die Angaben zum Stromverbrauch sollten nicht außer Acht gelassen werden.

Weitere wichtige Entscheidungskriterien

– Größe des Kessels,

– maximale Ansaughöhe,

– maximale Förderhöhe,

– Anzahl der Regneranschlüsse,

– Gewicht der gesamten Anlage.

Möchten Sie beispielsweise Brunnenwasser nutzen, so ist auf die Ansaughöhe zu achten. Meist legen Hersteller diese bei maximal 8 bis 10 Metern fest. Natürlich ist es nicht ausgeschlossen, dass auch aus größeren Tiefen mithilfe der Hauswasseranlage Wasser gewonnen werden kann.

Ist es geplant, die Toilettenspülung mit Wasser aus einer solchen Anlage zu betreiben, spielt die maximale Förderhöhe eine wichtige Rolle. Fällt diese zu niedrig aus, ist in der betreffenden Etage durch diese Pumpe keine Wasserzufuhr möglich. Soll die Anlage für die Bewässerung des Gartens Verwendung finden, spielt auch die Anzahl der Regneranschlüsse eine Rolle. Gerade bei größeren Gärten ist es sinnvoll, mehrere Regner anschließen zu können. Für kleinere Gärten reichen hingegen ein bis zwei Regneranschlüsse meist vollkommen aus.

Ein weiteres Kriterium stellt natürlich das Gewicht der Anlage dar. Soll diese stationär betrieben werden, erweist sich ein größeres Gewicht von beispielsweise 30 Kilogramm nicht unbedingt als Nachteil. Bei transportablen Geräten allerdings sollten Sie auf ein geringeres Gewicht Wert legen.

Dies sollten Sie ebenfalls beachten

Unterziehen Sie das Gerät einer regelmäßigen Wartung. Ein Teil der Arbeiten können Sie vielleicht selbst vornehmen, während die technischen Arbeiten von einem darauf spezialisierten Unternehmen vorgenommen werden sollten.

Hauswasserwerke, die für den Einsatz im Garten bestimmt sind, sollten im Herbst von Wasser befreit und frostsicher eingelagert werden. Während der Sommersaison sollten sie nach ihrem Einsatz vor Regenwasser geschützt untergestellt beziehungsweise verräumt, zumindest aber mit einer Abdeckung versehen werden.

Kontrollieren Sie regelmäßig alle Schläuche und Kabelverbindungen und dichten Sie diese bei Bedarf mit Panzertape oder Paketband ab. Sind die Schläuche oder Kabelverbindungen porös, müssen sie ausgetauscht werden.

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