Tipps für Wandverkleidungen mit Rigipsplatten

O. Fischer_pixelioRigipsplatten finden vor allem dann eine Anwendung, wenn es darum geht, eine leichte Verarbeitung zu garantieren. Beispielsweise werden Rigipsplatten sehr gerne benutzt, um die Raumdeckenhöhe zu reduzieren. Allerdings muss einiges beachtet werden, damit dieses Vorhaben auch effektiv umgesetzt werden kann. Die Platten sind nämlich aufgrund der Eigenschaften sehr empfindlich, gerade Gewalteinwirkung ruft einige Schäden hervor. Bei etwas umfangreicheren Bauarbeiten ist dies jedoch kaum zu verhindern.

Wichtig zu wissen ist, dass diese Platten keinerlei tragende Eigenschaften haben. Wer beispielsweise eine massive Wand benötigt, um daran Möbelstücke aufzuhängen, der sollte Vorsicht walten lassen. Denn diesen Anforderungen können Rigipsplatten nicht dauerhaft nachkommen. Viel sinnvoller ist der Einsatz zur Wandverkleidung um beispielsweise recht große Räume optisch abzugrenzen. Schon bei dem Kauf hat man unterschiedliche Formate zur Auswahl. Daher sollten die betreffenden Anbaugebiete auch gründlich ausgemessen werden, denn nur so lässt sich viel Verschnitt verhindern. So spart man sich nicht nur das teure Material, sondern natürlich auch Arbeitszeit. Rigipsplatten sollten weiterhin nicht in Feuchträumen verwendet werden, in diesem Falle sollte ein anderes Material gewählt werden. Das folgenden Video zeigt, wie man eine Zwischendecke mit Rigips abhängen kann:

Die Verarbeitung von diesen Platten ist grundsätzlich enorm einfach. Die einzige Fehlerquelle findet sich bei dem Zuschnitt. Der Einsatzort der Rigipsplatten ist dabei sehr zweitrangig, unbedingt müssen jedoch die Maße eingehalten werden, damit die restlichen Arbeitsschritte auch keine Probleme mit sich bringen.

Der richtige Zuschnitt:

Damit alles reibungslos funktioniert, kann der Zuschnitt mit ein paar Tricks enorm einfach funktionieren. Zudem spart der korrekte Zuschnitt natürlich auch Zeit, denn damit sind die restlichen Arbeitsschritte mit weniger Aufwand verbunden. Fehlerquellen lassen sich so ebenfalls vermeiden, grundsätzlich ist dieser etwas höhere Aufwand bei dem Zuschnitt also am Ende eine wahre Arbeitserleichterung.

  1. Die Platte sollte auf einen ebenen Untergrund gelegt werden.
  2. Nun gilt es, die Maße auf dem Karton zu markieren, der sich bei der Platte befindet und beispielsweise eine Dachplatte auf die Rigipsplatte zu legen. Abschließend sollte eine erneute Messung stattfinden.
  3. Mit einem scharfen Teppichmesser kann man nun entlang der Dachlatte schneiden. Dabei sollte der Karton auf jeden Fall durchtrennt werden, die Platte wird jedoch nur leicht angekratzt.
  4. Nun wird ein Lineal so unter der Platte platziert, dass es unterhalb des zuvor getätigten Schnittes einen Platz findet.
  5. Mit etwas Druck wird die Platte nun gebrochen. Dabei sollte man jedoch nur auf jene Stellen Gewalt ausüben, die es zu entfernen gilt.
  6. Am Ende muss nur noch der verbleibende Karton durchgetrennt werden, danach kann man sich dann bereits an die endgültige Verarbeitung machen.

Tipp: Für stabile Eckverbindungen können bspw. Eckschutzprofilie aus dem Fachhandel genutzt werden.

Bild: O. Fischer/pixelio.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.