Übersicht der KfW-Fördermittel für die Baufinanzierung

Jeder Bauherr sollte auf eine günstige Finanzierung des Bauvorhabens Wert legen. Die KfW-Bank bietet vielen Bauwilligen besonders interessante Fördermittel an. Wer zu den berechtigten Personen gehört, kann mit einigen Produkten seinen Bau sehr viel günstiger finanzieren, als andere. Beachtet werden muss, dass ein KfW-Fördermittel nicht direkt bei der KfW-Bank beantragt werden kann, sondern immer bei der eigenen Immobilienkreditbank ausdrücklich beantragt werden muss.

Foto:  KfW / Stephan Sperl
Foto: KfW / Stephan Sperl

Förderprogramm 124 – KfW Wohneigentumsprogramm 124

Die KfW-Bank bietet verschiedene Produkte an. So kann für den Bau einer Immobilie das KfW Wohneigentumsprogramm 124 genutzt werden. Hierbei fördert die KfW Bank ein Bauvorhaben eines Hauses oder auch einer Wohnung mit bis zu 50.000 € pro Vorhaben. Das besondere an dem Kredit ist, dass die Bank einen sehr geringen Zinssatz für diesen Betrag anbietet. So kann dieser Betrag schon mit 1% verzinst werden, was auch bei den aktuell niedrigen Bauzinsen sicherlich um einiges geringer ist, als bei den anderen Banken im Angebot ist. Damit dieser Kredit erhalten werden kann, muss der Antragsteller eine natürliche Person sein, die das Bauvorhaben dafür nutzt, dass selbst in der Immobilie gelebt wird. Mit dem Kreditbetrag kann bei einem Bauvorhaben alles finanziert werden, was mit dem Bau anfällt. Von dem Kauf des Grundstücks, es darf nicht länger, als vor 6 Monaten bei Antragseingang, gekauft worden sein, über die Baukosten für Materialien und Baunebenkosten, wie dem Architekten, bis hin zu den Kosten für die Außenanlagen.

Förderprogramm 134

Wer sich für den Erwerb von Genossenschaftsanteilen entscheidet, um hier eine eigene Immobilie zu bauen, der kann das Förderprogramm 134 der KfW Bank nutzen. Hier fördert die Bank wieder eine Summe bis zu 50.000 € für den Genossenschaftsanteilkauf, wenn die Immobilie selbst bewohnt wird. Der Zins hier ist ein wenig höher, mit dem der Kreditbetrag verzinst wird, aber immer noch deutlich unter dem, der bei anderen Kreditinstituten für ein Bauvorhaben angesetzt wird.

Förderprogramm 153

Wer bei dem Neubau auf energieeffizientes Wohnen achtet, der kann auch das Förderprogramm 153 für das Bauvorhaben nutzen. Passivhäuser, die sich durch die energetischen Gegebenheiten auszeichnen, werden durch die KfW-Bank mit einem Kreditbetrag von bis zu 50.000 € bedient, wenn auch hier wieder eine Selbstnutzung gegeben ist. In dieser Summe kann gar ein Betrag von bis zu 5.000 € als Tilgungszuschuss erhalten werden. Der restliche Betrag wird recht günstig verzinst, sodass es sich lohnen kann, diese Förderung zu nutzen.

Wenn die Voraussetzungen gegeben sind, dann können die einzelnen Förderprodukte auch miteinander kombiniert werden, sodass der Bauherr noch höhere Vergünstigungen haben wird. Mehr Informationen über Fördermittel für Bestanstandsimmobilien gibt es direkt auf der Webseite der KfW-Bank.

Alternativen zu den KfW-Förderprogrammen

Falls für Sie kein KfW-Förderprogramm in Frage kommt, so kann ein Wohnkredit eine interessante Alternative für die Finanzierung von Bauvorhaben sein. Dieser ist insbesondere bei der Finanzierung von Sanierungs- und Renovierungsarbeiten interessant. Ein Wohnkredit von der Credit Europe Bank gibt es beispielweise aktuelle ab einem Zinssatz von 4,50% p.a., wodurch er gerade für Sanierungs- und Renovierungsarbeiten eine interessante Finanzierungsmöglichkeit darstellt.

Ein Kommentar

  1. An unterschiedlichen Angeboten mangelt es ja am Ende nicht, aber man sollte sich immer die Zeit nehmen und hier die Vor- und Nachteile gegenüber stellen, denn da treten doch oftmals sehr große Unterschiede auf, die eine große Rolle spielen können.

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