Vorteil von modularen Fertighäusern

Wer den Bau eines neuen Hauses plant, steht irgendwann auch vor der Frage, für welche Bauweise er sich entscheiden soll. Zur Auswahl stehen dabei die massive und die modulare Bauweise. Während beim Massivbau Stein auf Stein gemauert wird, werden die einzelnen Module in der Fabrik vorgefertigt und auf der Baustelle nur noch montiert. Modulare Fertighäuser haben aber noch weitere Vorteile.

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Modulare Bauweise – was ist das?

Die massive Bauweise, bei der Stein auf Stein gesetzt wird, benötigt eine wesentlich längere Bauzeit, als dies bei modularen Fertighäusern der Fall ist. Bei Letzteren werden die Wände, die Decken und die Fußböden als Module in Produktionshallen vorgefertigt und auf dem Bau nur noch montiert sowie miteinander verbunden. Dadurch fallen die Arbeitszeiten auf der Baustelle selbst wesentlich kürzer aus. Meist steht ein solches Haus, nachdem die Baugrube ausgehoben und der Keller errichtet wurde (der übrigens auch in modularer Bauweise gebaut werden kann), binnen weniger Tage, maximal aber einer Woche. Natürlich müssen dann noch die Innenarbeiten vorgenommen werden. Für die Verlegung der Elektroleitungen und Sanitäranschlüsse wurden bereits Leerrohre eingezogen, durch die die Leitungen nur noch hindurchgeführt werden müssen.

Vorteile der modularen Bauweise

Die Module bestehen zu großen Teilen aus Holz, welches später auch für ein angenehmes Raumklima sorgt. Zugleich erhalten sie auch eine optimale Wärmedämmung, die den aktuellen gesetzlichen Vorgaben entspricht. Deshalb können modulare Fertighäuser auch die Kriterien eines KfW-Effizienzhauses erfüllen und die Bauherren von zinsgünstigen Darlehen sowie Tilgungszuschüssen profitieren.

Viele Unternehmen gewähren für modulare Fertighäuser eine Festpreisgarantie. So bleiben Sie von unerwarteten Kostenerhöhungen verschont. Zugleich bieten manche Baufirmen auch eine 5-Jahres-Garantie

Bei der Planung der Fertighäuser werden natürlich die Wünsche der Bauherren berücksichtigt. Da die Fertigung der einzelnen Elemente in den Produktionshallen erfolgt, sind sie noch nicht Wind und Wetter ausgesetzt. Der Bau kann also ohne Verzögerung erfolgen.

Da bei der Fertigung der Module nur auf trockene Materialien zurückgegriffen wird, ist das Haus nach Fertigstellung sofort bezugsfähig. Eventuelle Restfeuchtigkeit muss also nicht „rausgewohnt“ werden, wie es bei massiv errichteten Neubauten der Fall sein kann.

Diese Vorteile sprechen ebenfalls für die modulare Bauweise

Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist auch, dass alle Gewerke in der Hand eines Unternehmens liegen. Dieses ist Ihr Ansprechpartner bei sämtlichen Fragen und eventuellen Problemen. Unter Umständen beauftragt das Bauunternehmen einzelne Subunternehmer mit der Durchführung eines Teils der Arbeiten. Das Bauunternehmen selbst ist aber auch dann weiterhin Ihr Ansprechpartner, es sei denn, Sie möchten einen Teil der Innenausbau-Arbeiten als Eigenleistung einbringen. Dann sind Sie natürlich für die Realisierung dieser Arbeiten zuständig. Sinnvoll ist es allerdings, sich gerade bei modularen Fertighäusern für einen schlüsselfertigen Bau zu entscheiden. Hier sind dann auch sämtliche Installationsarbeiten, Fliesenverlege- und Malerarbeiten sowie weitere Innenbauarbeiten inbegriffen.

Selbstverständlich können auch in modular errichteten Gebäuden hocheffiziente Heizungsanlagen – wie beispielsweise Wärmepumpen, Be- und Entlüftungsanlagen sowie Pelletheizungen eingebaut werden. Für wohlige Wärme kann unter anderem eine Fußbodenheizung sorgen. Möchten Sie mit dem Haus die Kriterien eines Passivhauses oder KfW-Effizienzhauses 40+ erfüllen, sollten Sie auf dem Dach eine Solarthermieanlage installieren lassen, mit der Sie die notwendige Energie für Ihren Haushalt gewinnen können. Um diese Energie zu speichern, sind mittlerweile auch Speichersysteme auf dem Markt erhältlich. Gern berät Sie das Bauunternehmen bzw. dessen Architekt auch über diese Möglichkeiten.

Nicht unerwähnt bleiben soll auch, dass Fertighäuser meist wesentlich kostengünstiger sind als massiv errichtete Häuser. Zu den bekanntesten Herstellern von Fertighäusern gehört beispielsweise das Unternehmen Fingerhut Haus. Dieses fertigt sowohl Einfamilienhäuser mit Satteldach oder Pultdach, Zweifamilienhäuser und Bungalows in modularer Bauweise und kann auf eine über 100-jährige Firmengeschichte zurückblicken. Entsprechend umfangreich sind natürlich die Erfahrungen des Unternehmens, von denen auch die zukünftigen Bauherren profitieren.

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