Wasserschaden – Was tun?

Einen Wasserschaden zu entdecken macht Angst. Deshalb ist es wichtig, erst einmal die Ruhe zu bewahren und einige erste Maßnahmen einzuleiten.

Eine repatierte Wasserleitung
Eine repatierte Wasserleitung, Foto: Thomas Max Müller/pixelio.de

Erste Maßnahmen bei einem Wasserschaden

Wasserschäden entstehen durch defekte Leitungen. Dabei muss es nicht gleich ein Rohrbruch sein; auch Anschlüsse altern und Dichtungen in Haushaltsgeräten können versagen. Neben diesen häufigen Gründen kann auch das Dach undicht sein. Fehlerhafte Isolation führt zu schlechter Abfuhr der Feuchtigkeit in den Wänden, die sich dann als Wasserschaden manifestiert. Ein weiteres Problem ist eine mangelhafte Isolation des Hauses gegen Feuchtigkeit im Boden, die dann durch die Grundmauern aufsteigen kann.

Als ersten Schritt gilt es, die Wasserzufuhr zu Haus oder Wohnung zu unterbrechen. Auch wenn Wasserschäden nicht zwingend von Leitungen verursacht werden, ist damit zunächst einmal eine weitere Ausbreitung unterbunden. Danach sollte zumindest in den betroffenen Räumen der Strom abgeschaltet werden. Auf diese Weise verhindert man Kurzschlüsse und macht die weitere Arbeit sicher.

Während das Wasser entfernt wird, sollten auch feucht gewordene Möbelstücke aus dem Haus geschafft werden. Damit ist sichergestellt, dass die Möbel keinen weiteren Schaden erleiden. Die Stelle, an der die Möbel verwahrt werden, sollte luftig und trocken sein. So trocknen die Möbel schnell und ein Befall mit Schimmel wird verhindert.

Leckortung und Trocknung

Wenn nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist, woher das Wasser kommt, empfiehlt sich eine Leckortung. Mit den modernen Methoden der Widerstandsmessung und der akustischen Ortung geht dies auch ohne Schaden an den Wänden und Böden.

Jedes Material hat einen typischen elektrischen Widerstand im trockenen Zustand. Durch eindringendes Wasser wird dieser Widerstand verändert. So lässt sich der betroffene Teil der Wohnung eng eingrenzen. Die akustische Ortung folgt dem Geräusch des fließenden Wassers. Bei einem Rohrbruch fließt Wasser auch dann, wenn alle Abnahmestellen geschlossen sind. Indem der Techniker dem Geräusch zu seinem Ursprung folgt, lässt sich die betroffene Stelle bis auf wenige Zentimeter genau orten. Auf die Ortung folgt dann die Trocknung: Durch eine professionelle Bautrocknung mit geeigneten Geräten wird der Nährboden des Schimmelpilzes buchstäblich ausgetrocknet.

Dokumentation der Schäden

Professionelle Dienstleistungen garantieren auch eine ausführliche Dokumentation der Probleme. So können Ansprüche gegen Versicherungen oder Baugewerke leichter durchgesetzt werden.

Foto: Thomas Max Müller/pixelio.de

Ein Kommentar

  1. Vielen Dank für den Rat, was zu tun ist, wenn Sie einen Wasserschaden erleiden. Mein Haus hatte vor einigen Tagen einen Wasserschaden. Ich werde mit einem Fachmann über die Reparatur des Lecks in den Wasserleitungen sprechen.

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